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Die Software PROmanage® wird auf einem zentralen PC im Ethernet-Netzwerk installiert.
In zyklischen Intervallen werden über Standard-SNMP-Abfragen die Statistiken von allen im Netzwerk verfügbaren "INspektoren®" und anderen intelligenten managebaren Netzwerkgeräten (Switche) abgefragt und in einer MySQL-Datenbank abgespeichert. Mit PROmanage® kann somit zu jeder Zeit eine Aussage über den aktuellen sowie historischen Zustand der überwachten Netzwerke (PROFIBUS, CAN, ASi, Ethernet) getroffen werden. Flaschenhälse und schleichende Verschlechterungen der Feldbusse und Netzwerke (z.B. ein Leitungsbruch, Erhöhung der Fehlertelegrammrate, Telegrammwiederholungen) können netzwerkübergreifend überwacht und übersichtlich in Form von grafischen Berichten dargestellt werden. Somit wird es möglich frühzeitig Gegenmaßnahmen zu planen, bevor es zu Ausfällen kommt.
Erfassung der Netzwerkdaten (SNMP)
Das Erfassen der Netzwerkdaten erfolgt durch das standardisierte Ethernet Protokoll „SNMP“ (Simple Network Management Protocol). Dabei werden in einem vordefinierten Zeitintervall alle "INspektoren®" und Switche durch die Managementsoftware PROmanage® zyklisch (Standard: 1 Minute) abgefragt und die Daten in einer MySQL Datenbank abgelegt.
Anzeigen der Netzwerkdaten
Alle gesammelten Netzwerkdaten können über eine webbasierte Oberfläche von jedem, im Netzwerk befindlichen PC angezeigt werden. Dafür kommt der bereits vorhandene Internet Browser (Microsoft Internet Explorer oder Mozilla Firefox) zur Anwendung. Es muss keine weitere Software für die Darstellung der Netzwerkdaten installiert werden. Bei der Ansicht der Netzwerkdaten stehen dem Anwender Statistiken (Berichte) sowie Ereignismeldungen (Ereignislisten) zur Verfügung.
Statistiken (Berichte)
Aus PROmanage® heraus können eine Vielzahl von grafischen Berichten mit aktuellen und historischen Daten erstellt werden. Je nach Anwendungsfall lassen sich zeitliche Verläufe zur Netzwerkperformance sowie zu gerätespezifischen Fehlerhäufigkeiten erstellen.
Ereignismeldungen
Mit Hilfe des integrierten Schwellwertmanagements lassen sich zu jedem Netzwerkparameter Grenzwerte festlegen. Bei Erreichen dieser Grenzen erfolgt automatisch ein Eintrag mit Zeitstempel und Ereignisbeschreibung in der Ereignisliste. Netzwerkstörungen lassen sich so per Schnellklick aus der Ereignisliste abrufen.
Alarmierung
Eine automatische Weiterleitung von Ereignismeldungen ermöglicht ein implementiertes Alarmmanagement. Durch Auswahl eines zeitgerechten Informationsmediums (E-Mail, Nachrichtendienste) lassen sich alle Meldungen an den entsprechenden Verantwortungsbereich zeitnah übertragen. Dadurch lassen sich Meldewege problemlos verkürzen und ungewollte Anlagenstillstände vermeiden.
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